Ev.-luth. Kirchengemeinde Preetz

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Kirchengemeinderat

Bericht aus dem KGR

(C.Pfeifer) Nach dem letzten Erscheinen des Gemeindebriefes zum 1. Advent 2020 haben drei Sitzungen stattgefunden. Im Dezember und Januar präsent, im Februar, das war Premiere per Videozoom. Natürlich ging es im Dezember hauptsächlich um das Thema, wie feiern wir Weihnachten. Da die Zahlen der Neuinfektionen immer weiter stiegen, hat es sich der Kirchengemeinderat nicht leicht gemacht, die Weihnachtsgottesdienste alle durchzuführen und keinen abzusagen. Gott sei Dank. Denn trotz klarer Hygienbestimmungen und begrenzter Personenzahl ließen es sich viele Gemeindeglieder nicht nehmen, das vielfältige Angebot zu nutzen, drinnen und draußen, auf Dorfplätzen und auf Truck unterwegs durch die Gemeinde.

Im Januar wurden die Gottesdienste ausgewertet und die Aufrechterhaltung der Gottesdienste unter Einhaltung aller Hygienmaßnahmen bsi ins Frühjahr beschlossen.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Beratung über die Wiederbesetzung der Kantorenstelle an der Stadtkirche. Gemeinsam mit dem Landeskirchenmusikdirektor Wulf und dem Kirchenkreiskantor Schwerk wurde das Für und Wider einer Neuausschreibung als A-Stelle genau abgewogen. Vom Stelleprofil mit der historischen Orgel, dem Chor, Posaunenchor und so vielen Musikgruppen und dem Angebot von Kantaten und Konzerten sprach alles für eine A-Stelle. Allerdings haben die neuesten Zahlen deutlich zurückgehender Kirchensteuereinnahmen es dem KGR nicht leicht gemacht, trotzdem die Kirchenmusikerstelle auf Grund ihrer großen Ausstrahlungskraft als A-Stelle neu auszuschreiben. Das Auschreibungsverfahren ist jetzt angelaufen. Wann allerdings die für die Bewerbung notwendigen Vorstellungsgottesdienste und Vorstellungsproben wieder möglich sein werden ist offen.  Wir hoffen, zum Neubeginn der Gruppen nach dem Sommerferien im Herbst die Stelle wieder neu besetzt zu haben.

Die Stelle für die Jugendarbeit, ebenfalls zu 100% ist noch einmal neu ausgeschrieben worden.

Ein dritter Schwerpunkt waren die Finanzen. Auf Grund verschiedener Verzögerungen in der Kirchenkreisverwaltung durch die Umstellung von der kameralistischen auf die kaufmännische Buchführung konnte die Jahresrechnung 2019 erst zum Jahresbeginn 2021 vorgelegt werden. 2019 war vor Corona und einer allgemein guten Konjunkturlage noch ein „gutes“ Jahr, so dass ein Überschuss erwirtschaftet werden konnte, der die Rücklagen für die jetzt „mageren“ Jahre stützen konnte. 2020 wurden schon 10% weniger Kirchensteuerzuweisungen durch den Kirchenkreis verbucht. Durch Vakanzen im Bereich der Jugendarbeit und im Bereich der Küsterstellen konnte dieses Defizit etwas aufgefangen werden.

Die Haushaltszahlen für 2021 weisen eine Fortsetzung dieses Abwärtstrends auf . Weiter Vakanzen im Bereich Küsterdienst Nord und in der Kirchenmusik verschaffen den Haushaltsplanern etwas Luft.

2021 betritt die Kirchengemeinde Preetz in Sachen Haushalt Neuland. Die Haushalte werden nun in Zukunft kaufmännisch aufgestellt. Man kennt aus dem Bereich der käufmännischen Buchführung das Gegenüber von Aktiva und Passiva. Das hier auszuführen, würde den Rahmen sprengen. Aber es bindet zunächst einmal viel Zeit und Energie. Z.B. müssen alle Gebäude und alles Inventar für eine sogenannte „Eröffnungsbilanz“ bewertet werden. Wir sind auf einem guten Weg.

Ende März plant der Kirchengemeinderat ein Klausurwochenende. Seit 2019 sind wir ein Kirchspiel. Im Rahmen des Kirchspielprozesses 2030 wird nach und nach auf Grund rückläufiger Pastoren/innenzahlen eine Umstellung der dann verbleibenden Pfarrstellen mit einem neuen Gemeindegliederzahlenzuschnitt vorzubereiten sein. Auch bei uns in Preetz. Denn mit dem Pastorenhepaar Pfeifer stehen Ende 2023 und im Sommer 2025 zwei Pensionierungen nach über 30 Jahren Dienst in der Kirchengemeinde Preetz an. Die Anzahl der Pfarrstellen in Preetz wird sich dann in der neuen Legislaturperiode  des Kirchengemeinderates ab 2023 (Wahl Ende 2022) reduzieren. Der jetzige Kirchengemeinderat hat sich zum Ziel gesetzt, die Veränderungen noch in dieser Legislaturperiode bis Ende 2022 vorzubereiten und auf den Weg zu bringen.

 

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Mittwoch, 3. 2021:

Gott der HERR sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei.
1.Mose 2,18

Als Jesus seine Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er lieb hatte, spricht er zu seiner Mutter: Frau, siehe, das ist dein Sohn! Danach spricht er zu dem Jünger: Siehe, das ist deine Mutter! Und von der Stunde an nahm sie der Jünger zu sich.
Johannes 19,26-27
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