Ev.-Luth. Kirchengemeinde Preetz
von Nordelbien zur Nordkirche

Losung für Donnerstag ,
30.03.2017

/Mose sprach:/ Alles, was ich euch gebiete, das sollt ihr halten und danach tun. Du sollst nichts dazutun und nichts davontun.
5.Mose 13,1

/Jesus spricht:/ Willst du zum Leben eingehen, so halte die Gebote.
Matthäus 19,17

Pressemitteilungen

Was es kurzfristig nicht in den Veranstaltungskalender geschafft hat, finden Sie hier: mehr... (Veranstaltungen)

Konzertankündigungen finden Sie unter Kirchenmusik -> Termine


Angebote der Kirchengemeinde Preetz zum Reformationsjubiläum 2017

2017

Freitag, 31. März 2017, 19:00 Uhr, Gemeindesaal
Literarisch-theologischer Abend zu einem Roman über die Ehe von Martin Luther und Katharina von Bora: Asta Scheib, Kinder des Ungehorsams; gemeinsam mit Cornelia Berens, freie Lektorin

Sonntag, 09. April 2017, 18:00 Uhr, Stadtkirche Preetz
Markus Passion von J.S. Bach

Dienstag, 09. Mai, 19:30 Uhr, Gemeindesaal
Theologischer Vortrags- und Diskussionsabend: Der Kleine Katechismus Martin Luthers - veraltet oder hochaktuell?

24. Mai - 28. Mai 2017
Gemeindefahrt zum Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin
Juni/Juli 2017 "Luther moves", Theaterstück, gestaltet von Jugendlichen verschiedener Gemeinden des Kirchenkreises

Sonntag, 03. September 2017
Abendgottesdienst in der Bodelschwinghkirche zum Reformationsjubläum, gestaltet vom Bezirksausschuss Nord

Dienstag, 12. September, 19.30 Uhr, Gemeindesaal
Theologischer Vortrags- und Diskussionsabend: "Feste feiern, wie sie fallen" - Martin Luthers Veränderungen am Festkalender der Kirche

16. Oktober - 21. Oktober 2017
Kinderbibelwoche zum Thema: Mit Martin auf Entdeckertour

Dienstag, 31. Oktober 2017, 09:00 Uhr Stadtkirche
Gottesdienst zum Reformationsjubiläum mit dem FSG

Dienstag, 31. Oktober 2017, 10:30 Uhr Gemeindebegegnungsstätte Gottesdienst zum Reformationsjubiläum

Dienstag, 31. Oktober 2017
Gottesdienst in der Stadtkirche zum Ende des Reformationsjubiläums

Herbst 2017
Die 5 besten Theaterstücke der Friedrich-Ebert-Schule zum Reformationstag im Film, Bugenhagenhaus


Besonderes Kirchgeld

Aufgrund vieler Irritationen im Zusammenhang mit dem "besonderen Kirchgeld" haben wir an dieser Stelle eine Information der ev.-luth. Kirche in Norddeutschland als Download im PDF-Format bereitgestellt:

Basisinformationen besonderes Kirchgeld



Gemeindebriefausträger gesucht!

Jede und jeder soll seinen Gemeindebrief im eigenen Briefkasten vorfinden können. Das ist unser Ziel als Kirchengemeinde. Es ist dabei gar nicht so einfach, Personen zu finden, die verlässlich und nach Möglichkeit über einen längeren Zeitraum den Gemeindebrief austragen. Wer könnte sich vorstellen, gegen eine geringe Aufwandsentschädigung dieses zu tun? Der melde sich bitte im Kirchenbüro!


Für Gott in Schleswig-Holstein

Mit einer lilablauen Sprechblase mit dem Schriftzug „Für Gott in Schleswig-Holstein“ werben Plakate, Aufkleber und Flyer derzeit um Unterschriften, im Radio und in der Tagespresse laufen Spots und Kirchenkreise und Gemeinden  veranstalten Diskussionsabende.  Eine Gruppe von 16  Personen des Öffentlichen Lebens, allen voran die beiden ehemaligen Ministerpräsidenten Peter-Harry Carstensen und Björn Engholm, aber auch Fatih Mutlu von der Schura und Walter Blender von den jüdischen Gemeinden  haben zu einer Volksinitiative aufgerufen. Und die beiden großen Kirchen, aber auch die Muslimischen Gemeinden der Schura und die Jüdischen Gemeinden in Schleswig-Holstein unterstützen sie dabei.

Der Hintergrund:
Der Kieler Landtag beschloss im Oktober 2014 eine Reihe von Verfassungsänderungen. Eine Formel, die in der Präambel auf Gott Bezug nimmt, fand allerdings keine Mehrheit. Für „in Verantwortung vor Gott und den Menschen“ stimmten 29 Abgeordnete und 33 für „auch in Verantwortung vor Gott, den Menschen und im Bewusstsein des religiösen, philosophischen und humanistischen Erbes“. Damit war die erforderliche Zweidrittel Mehrheit von 46 Stimmen nicht erreicht.
Namhafte Persönlichkeiten des Öffentlichen Lebens gründeten daraufhin die Volksinitiative Gottesbezug. Sie hat zwei Anliegen: Die Sammlung von Unterschriften für die Aufnahme eines Gottesbezuges; wenn mindestens zwanzig Tausend gültige Stimmen zusammen kommen, muss sich der Landtag erneut mit dem Thema befassen. Darüber hinaus wollen sie außerdem deutlich machen, was Gott für die Gesellschaft bedeutet.

Es erscheint ihnen wichtig, gemeinsam mit Muslimen, Juden und anderen, durch den Gottesbezug gemeinsame Werte in der Politik und Gesellschaft Schleswig-Holsteins zu verankern.
Manche behaupten, eine Präambel mit Gott schließe alle aus, die nicht glauben, Atheisten und Freigeistigen sei das nicht zumutbar. Die Initiatoren sehen das anders. Viele Menschen engagieren sich aus ihrem Glauben heraus in Gesellschaft und Politik. Das tun sie nicht, um einen persönlichen Vorteil zu haben, sondern aus Verantwortung für Land und Leute. Um es mit Björn Engholm zu sagen: „Das schadet niemandem und nützt allen.“ Gott ist keine Privatsache der Gläubigen.
Pastor Gernot Tams von der Volksinitiative  fasst die Argumente so zusammen:

„Gott“ in der Präambel gilt als Demutsformel. Was das bedeutet, wird an den Konsequenzen deutlich, die daraus folgen können. Dabei geht es um Respekt vor dem, was wir aus früheren Zeiten übernommen haben, was uns heute umgibt und vor der Zukunft.
Wie aktuell Gott und Demut in Wahrheit sind, kann man am Raubbau der Ressourcen in all seinen Facetten ablesen. Man denke nur an die Flüchtlingsströme oder die Schäden der außer Kontrolle geratenen Geldwirtschaft. Die damit verbundenen Konflikte sind bedrückend und manches möchte man am liebsten gar nicht wissen. Wir heute Lebenden können uns vielleicht noch rechtzeitig aus dem Staube machen, unsere Kinder können das nicht mehr. Demut vor Gott weist uns darauf hin, dass es außer uns noch andere Menschen gibt, die ein Recht auf Leben haben.

Darum wollen wir die Politik auf Gott bezogen wissen, um sie über den Tag und die Wahlperiode hinaus zu verpflichten. Wir meinen, dass das dem Frieden im Land und in der Welt dient. Dafür bitten wir zu unterschreiben.