Ev.-Luth. Kirchengemeinde Preetz
von Nordelbien zur Nordkirche

Losung für Sonntag ,
18.02.2018
Invokavit (Er ruft mich an, darum will ich ihn erhören. Psalm 91,15)

Fürchte dich nicht, Zion! Lass deine Hände nicht sinken! Denn der HERR, dein Gott, ist bei dir, ein starker Heiland.
Zefanja 3,16-17

Stärkt die müden Hände und die wankenden Knie und tut sichere Schritte mit euren Füßen.
Hebräer 12,12-13

Gottesdienst u. Co

 

Kommende Gottesdienste


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Aus dem aktuellen Gemeindebrief: Auf ein geistliches Wort

Anke PfeiferAlle Jahre wieder kommt das Christuskind auf die Erde nieder, wo wir Menschen sind.“

So beginnt eines unserer bekanntesten Weihnachtslieder. Alle Jahre wieder stimmen wir uns im Advent ein auf das Fest der Geburt Jesu Christi, in dem, so glauben wir Christen, die Liebe Gottes Hand und Fuß bekam, damit wir sie begreifen und uns daran festhalten können.

Alle Jahre wieder erinnert uns das Weihnachtsfest also daran, was wir ansonsten leicht außer Acht lassen, immer wieder vergessen und worüber manchmal selbst die überzeugtesten Christen ins Grübeln kommen:  Dass Gott wirklich wahr und wirklich da ist. Dass ich mich auf seine Liebe und Freundschaft verlassen kann, sogar und erst recht, wenn es mir schwer fällt an ihn zu glauben, weil Sorgen und Kummer mich quälen, weil Krankheit und Verlust mir zu schaffen machen. Weil die Situation in dieser immer noch friedlosen und scheinbar wieder unsicherer gewordenen Welt mich ängstigt.

Gott ist wirklich wahr und für mich da. Und das eben auch, um Krankheit und Not, Unrecht und  Tod für mich zu überwinden. Um mich zu berühren , um mir Trost und neue Kraft, neue Hoffnung und  Perspektiven zu geben oder auch nur für einen Moment das Gefühl zu vermitteln, dass es trotzdem noch immer oder gerade jetzt schön ist und gut ist, auf der Welt zu sein. Dass ich mich wieder freuen kann an der Musik, an dem freundlichen Gruß eines Menschen oder dem Lachen eines Kindes. Dass ich mich plötzlich wieder lebendig fühle oder guter Dinge bin. Einfach so. Alle Jahre wieder haben wir die Chance im Blick auf  das Kind in der Krippe die Liebe Gottes neu zu bemerken, neu zu entdecken und neu zu bedenken. Alle Jahre wieder dürfen viele von uns wieder erleben, dass das Kind in der Krippe unsere Herzen zu sich zieht, um sie für die frohe Botschaft der Weihnacht zu öffnen: Siehe ich verkündige euch große Freude die allem Volk widerfahren wird: Euch ist heute der Heiland geboren.

Alle Jahre wieder feiern wir das Fest der Liebe Gottes, die ganz und heil machen will, worunter wir leiden, und was uns zerbrochen ist. Manchmal erleben wir dann, dass  alles ganz genauso gut wird, wie wir uns das wünschen. Manchmal kommt   alles ganz anders, als wir das erhofft und gewünscht und erwartet haben. Immer aber sind und bleiben wir von Gott und seiner Liebe umfangen. Und bekommen dann manchmal auch die Einsicht, Kraft und   Energie solche Liebe auch selber zu leben und weiterzugeben und uns einzusetzen für eine bessere, menschenfreundliche und gerechtere Welt. Wo auch immer wir uns gerade befinden: In unserem persönlichen, privaten Bereich oder in  ganz anderen, gesellschaftlichen Bezügen, in unserer Kirchengemeinde, in den Vereinen und Verbänden, in der Schule, am Arbeitsplatz  oder bei ganz anderen Initiativen.

Und manchmal spüren  und empfinden wir dann auch, wovon das alte Weihnachtslied singt:

Alle Jahre wieder kommt das Christuskind
Auf die Erde nieder, wo wir Menschen sind.
Kehrt mit seinem Segen ein in jedes Haus.
Geht auf allen Wegen mit uns ein und aus.
Ist auch mir zur Seite still und unerkannt,
dass es treu mich leite an der lieben Hand.

Mögen Sie, mögt Ihr das, was dieses Lied besingt, an diesem Weihnachtstfest und zu Beginn des neuen Jahres auch so erfahren. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Euch frohe, gesegnete Weihnachten und ein gutes, erfülltes und gesegnetes neues Jahr.

Herzlich , Ihre und Eure Pastorin Anke Pfeifer